Verein  für  Entwicklung  und  humanitäre Hilfe  Somalias  e. V.

Unser Land, unsere Zukunft!

Hier könnt Ihr euch einen Eindruck über unsere Aktivitäten machen:

In Deutschland und Europa für Somalia

Unsere Projekte und Aktivitäten

Rechtsstaatsaufbau in Somalia Juni 2018

Rechtsstaatsaufbau in Somalia Juni 2018

Rechtsstaatsaufbau in Somalia bedeutet faktisch bei Null anzufangen. Ob Verwaltung, Justiz oder andere good governance Institutionen. Mehr als 25 Jahre Bürgerkrieg haben tiefe Spuren im Land hinterlassen. Deshalb arbeiten wir in Somalia sehr intensiv daran, staatliche Einrichtungen zu unterstützen. Ein Projekt ist, den Strafvollzug und das Strafvollzugssystem in Somalia zu unterstützen. Was auf dem ersten Blick etwas merkwürdig anmutet, hat einen wichtigen Hintergrund. In den Vollzugsanstalten sind sehr viele Inhaftierte, die wegen Mitgliedschaft bei Al Shabab oder anderen extremistischen Gruppen verurteilt sind. Wir sehen in der humanitären Behandlung dieser oft sehr jungen Männer, aber auch eine Chance,der Versöhnung. Denn irgendwann werden diese Menschen wieder aus der Haft entlassen und sollen ein Leben ohne Extremismus und mit Perspektive führen. In unserer Arbeit sehen wir deshalb auch ein Stück Extremismusprävention.

Baanadir-Konferenz, April 2018

Baanadir-Konferenz, April 2018

Baanadir ist das Bundesland, in dem die Hauptstadt Somalias, Mogadishu, gelegen ist. In Deutschland am ehesten mit dem Bundesland Berlin zu vergleichen. Die formale Gründung der Bundesländer Puntland, Galmudug, Jubbaland, Hir Shabelle und South-West-State sind bereits erfolgt. Gerade aber die Hauptstadtregion hat noch nicht den Status eines eigenständigen Bundeslandes erreicht. Die Konferenz im April hatte deshalb das Anliegen, die Zukunft Baanadirs zu diskutieren. Gekommen waren viele Diaspora Vertreter aus ganz Europa.

Rechtsstaatsaufbau in Somalia, März 2018

Rechtsstaatsaufbau in Somalia, März 2018

Föderalismus oder Zentralstaatlichkeit? Die provisorische Verfassung Somalias aus dem Jahr 2012 gibt dem Land vor, Bundesländer zu etablieren und organisiert das Staatsgefüge in Somalia. Doch wie lebendig ist die Idee des Föderalismus in Somalia? Ist gar Deutschland ein Vorbild? In unserer Workshop-Reihe "German Good Governance School" diskutieren wir diese Fragen mit Vertretern der Regierung, aber auch mit Studenten, Anwälten und zahlreichen anderen Gästen. Dabei ist eines deutlich erkennbar: Das Interesse an der künftigen Verfasstheit Somalias ist riesengroß. Umso stärker versuchen wir die aktuelle Verfassungsrevision in Somalia auch für Fragen der Versönung und des Ausgleichs nutzbar zu machen.

Besuch Farhia Aden beim RWF Juli 2017

Besuch Farhia Aden beim RWF Juli 2017

Am 1./2. Juli 2017 fand das diesjährige Rheingauer Wirtschaftsforum statt. Wir hatten dazu Frau Farhia Aden aus South-West-State eingeladen, einem Bundesland in Somalia, welches erst vor zwei Jahren gegründet wurde. Farhia sprach vor über 100 Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft über das Thema Innovation und Entwicklungshilfe. Fazit war: In einem Land, bei dem man faktisch überall bei Null anfängt, ist jeder Schritt Innovation. Farhia arbeitet im Bereich Bildung aus Ausbildung und ist im Ministerium für Bildung zuständig für die Finanzen.

Arbeitsbesuch, Halima Ibrahim, Mai 2017

Arbeitsbesuch, Halima Ibrahim, Mai 2017

Im Mai 2017 war die Vorsitzender der unabhängigen Wahlkommission Somalias auf unsere Einladung hin in Deutschland. Bei den zahlreichen Terminen ging es um Fragen der Demokratiesierung, der Wählerregistrierung und der politischen Bildung. Der Höhepunkt der Delegationsreise war sicherlich die Möglichkeit, am 31. Mai 2017 vor dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag zu sprechen. Frau Halima Ibrahim bewies dort erneut, dass sie eine hervorragende Vertreterin Somalias ist. Das Interesse an der aktuellen Situation in Somalia war sehr groß. Aber auch beindruckend: Das Wissen vieler Abgeordneter über das Land, die Kultur und die aktuelle politische Situation. In den weiteren Tagen standen das Auswärtige Amt, die Berghof Stiftung, die Konrad-Adenauer Stiftung, die Friedrich Ebert Stiftung sowie die Bundeszentrale für politische Bildung auf dem Programm der Delegation. Auch an dieser Stelle noch mal ein herzliches Dank an alle Gesprächspartner!

Londoner Geber-Konferenz, Mai 2017

Londoner Geber-Konferenz, Mai 2017

Beschreibung Vom 10.-12. Mai 2017 fand die internationale London Konferenz für Somalia statt. Angesichts der drohenden Hungerskatastrophe in Somalia fanden sich auf Einladung des Vereinigten Königreiches über 40 Vertreter der internationalen Gebernationen in London zusammen. Darunter auch Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Ziel der London-Konferenz war, die Zusammenarbeit mit Somalia auf eine neue und nachhaltige Ebene zu heben. Das Abschlusspapier ist entsprechend ambitioniert. Von Fragen der Sicherheit bis hin zum Aufbau staatlicher Strukturen, Energie- und Wirtschaftsfragen ist in dem Papier sehr viel enthalten. Unser Verein war ebenfalls in London und nutzte die "kurze" Anreise dazu, mit unseren Partnern in Somalia zu sprechen. Auf dem Foto ist Präsident des noch sehr jungen Bundeslandes Hir Shabelle Ali Osoble zu sehen.

Arbeitsbesuch von Ahmed Nur, April 2017

Arbeitsbesuch von Ahmed Nur, April 2017

Beschreibung Im April 2017 war der Vorsitzende des NCRI, des somalischen BAMF, in Deutschland. Mit unserer Unterstützung konnten einige wichtige Termine mit dem Bundesministerium des Innern, dem deutschen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie viele weiterer Stellen durchgeführt werden. Ein Höhepunkt der Reise war die Besichtigung der hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen. Die dort aufgebauten Erfahrungen bei der Registrierung und Versorgung von Flüchtlingen sind für Somalia von großem Interesse.

Internationaler Frauentag, März 2016

Internationaler Frauentag, März 2016

Beschreibung Im März 2016 haben wir anlässlich des internationalen Frauentages einen somalischen Frauentag organisiert. Neben vielen Vorträgen zum Thema Sicherheit, Arbeits- und Fortbildungsmöglichkeiten sowie der Vorstellung der anderen staatlichen Projekten durfte der Spaß natürlich nicht fehlen. Rund 100 Frauen hatten sich in traditionellen Gewändern eingefunden und haben den Abend mit viel Musik und guten Gesprächen ausklingen lassen.